Fischereimuseum Zug

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Bachforelle (Salmo trutta fario)

 

 

 

 

 

 

 

  

  • Ordnung: Lachsartige (Salmoniformes)
  • Familie: Forellenfische (Salmonidae)
  • Gattung: Salmo
  • Art: Forelle (Salmo trutta)
  • Unterart: Bachforelle
  • Länge: 30 bis 60 cm, max. 100 cm
  • Gewicht: 0,5 bis 2 kg (max. 10 kg)
  • Alter: 15 Jahre
  • Laichzeit: Oktober bis Januar
  • Die Bachforelle (auch Flussforelle oder Bergforelle genannt) besiedelt schnell fliessende, kühle und sauerstoffreiche Gewässer mit Sand- oder Kiesgruben bis 1500 m. ü. M. Das Revier wird durch die Sichtweite im Gewässer begrenzt. Bachforellen ernähren sich je nach Grösse und Lebensraum vor allem von Insekten und deren Larven, kleinen Fischen, Krebsen und Schnecken, ausserdem sind sie kannibalistisch veranlagt. Wegen des stromlinienförmigen Körpers kann die Bachforelle ihre Beute sehr schnell fangen. Bachforellen laichen (geschlechtsreif mit 2 bis 4 Jahren) von Oktober bis Januar meist ein Stück stromaufwärts. Dabei können sie bis zu 1,5 m hohe Hindernisse überwinden. Die Fische fächeln mit dem Schwanzstiel und der –flosse flache Gruben in den Kiesgrund. Die Larven schlüpfen nach 2 bis 4 Monaten.  Die Bachforelle ist ein begehrter Speisefisch und deshalb auch wichtig für die Fischerei. Gefangen wird sie mit der Fliegenrute oder der Schleppangel.